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AUFBAU VON MITGLIEDERBINDUNG UND -TREUE DURCH RICHTIGE TRAININGSGESTALTUNG (TEIL 1)

In diesem Blogbeitrag geht es um die Relevanz des Programmings, der strukturierten Trainingsgestaltung, um Nachhaltigkeit in der Durchführung des Kurs-/Klassenformat sicherzustellen.

Alles beginnt beim Menschen!

Erwachsene Menschen möchten sich sicher und kompetent in der Durchführung ihrer Tätigkeiten fühlen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob wir gerade an die Mitglieder denken, die neue Übungsabfolgen erlernen sollen oder an die Trainer, die kompetent und erfahren die Kurse anleiten.

Inhalte des Blogbeitrages.

  1. Warum erwachsene Menschen lernen!
  2. Das Warum
  3. Die 1. Fahrstunde
  4. Kurskonzepte, die Mitglieder wirklich binden

1.    WARUM ERWACHSENEN MENSCHEN LERNEN

Wichtig für das Verständnis, warum ein vordefiniertes Programming Sinn macht, ist das Wissen wie und warum erwachsene Menschen überhaupt lernen. Hier ein paar Fakten:

  • Erwachsene können zu jederzeit dazulernen. Es ist egal, wie alt man ist. (Jedoch ist es interessant zu betrachten, wie viel Energie ältere Menschen darauf verwenden, ihren nicht vorhandenen Lernerfolg durch ihr Alter zu rechtfertigen).
  • „Lernen“ erfordert im Alter zunehmend mehr Energie. (Das stimmt zwar, sollte aber niemanden davon abhalten, lernen zu wollen).
  • Es muss einen echten Grund für das „dazulernen“ geben. (Alltägliche Erlebnisse sind häufig nicht relevant und werden von unserem Unterbewusstsein aussortiert, um kognitive Fähigkeiten für wirklich wichtigen Dinge bereitzustellen).
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2.   DAS "WARUM"

Erwachsene Menschen lernen, wenn der Akt des Lernens nützlich und lohnend ist. Ist dies der Fall, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit das Lernen wiederholt bzw. damit fortgefahren.

Sollte dieser Prozess zusätzlich dadurch unterstützt werden, dass der Lernende spürt, dass er damit anhaltenden Erfolg hat (intrinsische Motivation) oder er positives Feedback erhält (extrinsische Motivation), wird dieser Effekt verstärkt.

Beinhaltet das Feedback von außen zudem Optimierungsvorschläge in der Feedbackschleife, die das Ergebnis bestätigen oder verbessern, so führt dies zu einer noch stärkeren Motivation.

Erwachsene lernen gerne. Je relevanter und verständlicher der Inhalt, desto dauerhafter und abrufbarer ist das erlernte Wissen.

Dies ist unsere grundlegende Haltung im Denken und Handeln bei der Gestaltung eines Kurskonzeptes oder Programmings für erwachsene Menschen.

3.    DIE 1. FAHRSTUNDE

Ich möchte einen Vergleich bemühen, damit klarer wird, mit welchem Fingerspitzengefühl, wir eigentlich bei der Einführung neuer Konzepte bei unseren Kunden vorgehen müssen und dass es manchmal hilft, sich selbst mal wieder in eine unkomfortable Lernsituation zu versetzen, um die Gefühle unsere Kunden besser nachvollziehen zu können. (Reframing)

Versetze dich bitte einmal in die Situation deiner 1. Fahrstunde und erinnere dich an die Gedanken, die du vor dem ersten Start des Motors hattest!

Anschnallen, kuppeln, Schlüssel drehen, Gas geben, Schulterblick. All das hat in dem Moment viele deiner zur Verfügung stehenden Ressourcen in Anspruch genommen. Heute nach vielen Jahren Erfahrung, können wir während des Autofahrens telefonieren, uns unterhalten oder andere Dinge gleichzeitig ausführen.

--> Wie hast du dich gefühlt, nachdem du in der ersten Fahrstunde das Auto zum ersten Mal bewegt hat?

Ich kann euch sagen, wie ich mich gefühlt habe: Ich war sehr, sehr glücklich. Ich hatte eine bis dato unüberwindbare Grenze überschritten. Es war für mich ein unglaubliches Erfolgserlebnis! Ich wollte mehr davon.

Aber wie kam es zu diesem Gefühl, nachdem ich im Vorfeld so viel Respekt vor diesem Moment hatte? Und wie habe ich diese Kompetenz überhaupt erlangt?

  • Der Fahrlehrer hat mir alles sehr strukturiert und mit voller Aufmerksamkeit erklärt und dafür gesorgt, dass ich alle sicherheitsrelevanten Systeme des Fahrzeuges kennen und bedienen lerne.
  • Er hat in der ersten Session viel Ruhe und Souveränität ausgestrahlt.
  • Durch Rückfragen hat er sich versichert, ob ich genügend Kompetenz besitze, um den Anforderungen zu entsprechen
  • Durch spezifisches Lob hat er mir zu verstehen gegeben, dass ich an meine Bewegungen und Handlungen im Zusammenhang mit dem PKW glauben darf

Die strukturierte, systematische Vorgehensweise bei Fahranfängern ist gut durchdacht und macht aus unwissend-inkompetenten Menschen wissend-kompetente Fahrschüler.

--> Diesen Prozess nennt man eine abgeschlossene Lernkurve.

Übernehmen wir dies in Sportkonzepten und kombinieren es mit dem Wissen über das Lernen als Erwachsener:

4.    KURSKONZEPTE, DIE MITGLIEDER WIRKLICH BINDEN

Alles was Mitglieder sehen, fühlen und wahrnehmen können, löst in ihnen Gefühle aus.

Gefühle der Motivation oder eben auch Gefühle der Ablehnung.

Welche Gefühle ich mit einem neuen Konzept entwickele, hängt u.a. von folgenden Faktoren ab:

  • Welche Farben und Formen nehme ich wahr?
  • Welche Emotionen lösen Licht, Materialien und Geräusche aus?
  • Klingen die Kursbezeichnungen für mich realistisch und durchführbar?
  • Komme ich mit den technischen Herausforderungen klar? (Apps, Monitore, etc.)

Die äußeren Umstände bilden das Erlebnis auf der einen, die Ansprache und das soziale Miteinander bilden die andere Seite der Wahrnehmung unserer Mitglieder ab.

Jeder Mensch möchte ohne Angst neue Dinge lernen. Wenn du im Vorfeld sicherstellst, dass er im Ablauf die folgendes Ws beantwortet bekommt, kannst du sicher sein, dass du einen neugierigen, aufmerksamen Zuhörer und Lerner unterrichten darfst.

  • Warum tue ich es?
  • Was mache ich?
  • Wie führt man es aus?
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Grundsätzlich ist die Neugierde menschgegeben. Durch negative Erlebnisse (Leistungsdruck, negative Lernerfahrungen, Lebensumstände) haben Erwachsene diese Neugierde verlernt. Durch die Vorgehensweise bei der Durchführung der Official Hammer Strength Box Programme decken wir diese Bedürfnisse ab und stellen so maximale Sicherheit und ein qualitativ hochwertiges Training für eine große Zahl der Trainierenden sicher. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen.

Der Vorteil von systematisch gestalteten Klassen ist die Tatsache, dass die geplanten Abläufe ständig wiederholt und nicht vergessen werden können. Ebenso ist eine echte Progression des Stundenbildes möglich, da Gewicht und Wiederholungen gezielt eingesetzt werden.

Die Teilnehmer erleben eine echte Superkompensation. Diese ist für den Erfolg des Workouts verantwortlich – zumindest in den durch Zahlen und Fakten nachweisbaren Tatsachen

Wie eine gut durchdachtes Trainingsprogramm und das dazugehörige Kleingruppentrainingskonzept aussehen kann, sehen Sie hier.

Im zweiten Teil dieses Blogs werden wir uns ansehen, was Fitnessstudios tun können, um ihren Mitgliedern einen motivierenden und ansprechenden Trainingsbereich zu bieten, und wie das Official Hammer Strength Box-Programm entwickelt wurde, um Mitgliedern das ultimative Trainingserlebnis zu bieten.

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