Boutique Gyms, Teil 2: Wie können traditionelle Fitnessstudios eine ähnliche Atmosphäre versprühen?

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In Teil 1 haben wir besprochen, was Boutique Gyms sind und warum sie immer mehr an Popularität gewinnen. Die Frage, die sich traditionelle Fitnessstudios stellen müssen, ist, wie sie sich rüsten können, um diesem Trend etwas entgegensetzen zu können.

Das Boutique-Erlebnis basiert weitestgehend darauf, eine Willkommens-Atmosphäre zu generieren, die energiegeladen ist und begeistert. Clubs sollten diese Atmosphäre nachempfinden. Wir zeigen ein paar Wege, wie du genau das erreichen kannst.  

Eröffne ein Studio innerhalb des Clubs

Nutze nicht ausgelasteten Raum zu deinem Vorteil, indem du einen Studio-Raum schaffst, der den Mitgliedern immer noch die Vielfalt eines üblichen Fitnessstudios bietet. Es ist wichtig, mit dem Knackpunkt „Erlebnis“ nicht zu geizen. Konzentriere dich auf etwas, was trendy ist; investiere in eine Atmosphäre, die Exklusivität versprüht und hype das Ganze ruhig etwas. Sei nicht zu schüchtern, denn auch du kannst etwas dafür verlangen. Denk dran, Mikrostudios verlangen Premium-Preise! Also kannst du das auch.

Spiele deine Stärken aus

Boutique Studios neigen dazu, dass es ihnen an Vielfalt fehlt und sie agieren mit einem „kleinen Fußabdruck“. Klassische Fitnessstudios haben die Möglichkeit, mehr zu bieten. Biete beispielsweise Kinderbetreuung an. Achtzig oder mehr Prozent der Boutique-Kunden sind weiblich, viele haben Kinder. Kleine Boutique Gyms haben jedoch häufig keinen Platz für Kinderbetreuung. Oder denk darüber nach, dich auf eine spezielle Altersgruppe zu konzentrieren, die keine auf sie zugeschnittene Alternative hat (beispielsweise sind wir überrascht, dass sich Health Clubs immer noch so zögerlich der Zielgruppe „Active Aging“ ohne wirklichen Fokus annehmen).

Tue das, was Boutique Studios tun, aber anders

Es gibt auch andere Wege, eine Atmosphäre von Exklusivität zu verbreiten, als durch die Gestaltung eines separaten Studio-Raums. Einer der besten Wege ist, ein phänomenales Kleingruppen-Training zu gestalten, was durchaus Einsatz fordern kann und einigen wichtigen Grundregeln folgt:

  • Konzentriere dich auf die Raumgestaltung. Stelle zweckbestimmten Raum zur Verfügung (auch wenn er nur für bestimmte Zeiten benötigt wird). So fühlen sich deine Mitglieder nicht weggeschoben, was sich wie Unterricht aus dem Stegreif anfühlt.
  • Konzentriere dich auf die Trainer. Nicht alle Personal-Trainer tun sich durch ein super energiegeladenes Kleingruppentraining hervor. Versichere dich, dass die Trainer perfekt zu dem Training, für das sie eingesetzt werden, passen. Setze sie in einer Position ein, in der sie ihr Ziel erreichen.
  • Weise die Trainer in die Strategien ein, wie man eine Kursgruppe bildet. Von Personal-Trainern sollte man nicht erwarten, dass sie immer viel Geschäftsgespür mitbringen. Sie kennen nicht zwingend die Geheimnisse, wie man die Sache mit dem Personal-Training in Kleingruppen zum Laufen bringt. Es ist nicht deine Aufgabe, sie in den Trainingsaspekten eines Kleingruppen-Trainings anzuweisen (das ist ihre Stärke), informiere sie stattdessen lieber über das Business Modell und Marketingprozesse. Oder auch darüber, wie man die Teilnehmerzahl der Kursgruppe steigern kann.
  • Schaffe eine Atmosphäre der Exklusivität. Kreiere ein aufregendes Kleingruppentraining, das dem anspruchsvollen Angebot, das dein Club seinen Mitgliedern anbietet, auch gerecht wird.
 

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